Ich habe eine Collage erstellt, wie ich mich selbst mit dem Wohnwagon in einer schönen Landschaft sehe. Während meiner obligatorischen acht Kilometer, die ich in meinen Fivefingers am Kanal und an der Loisach entlang trabe – ich mag das englische Wort jogging nicht so gern 🙂 sehe ich so viele schöne Plätze, die sich für einen Stellplatz eignen. Ich bin schon sehr neugierig auf ein erstes Telefonat mit Theresa Steininger. Wir hatten gestern per Mail vereinbart, dass sie mich heute am Vormittag anrufen würde. Und das macht sie auch 🙂 Sie lässt mich ein bisschen von mir und meinen Plänen erzählen, fragt hin und wieder nach, beantwortet meinerseits Fragen und während des gesamten Gesprächs habe ich das tiefe, sichere Gefühl, dass alles gut ist, dass alles möglich und machbar ist, dass dies mein Weg ist. Wir vereinbaren einen Termin Ende Juni, an dem wir noch einmal telefonieren und die konkrete Planung besprechen.

Jetzt stehe ich nicht mehr in den Startlöchern – ich bin den ersten Schritt gegangen. Insgesamt gehe ich in den nächsten Wochen und Monaten auf meinem neuen Weg, der mehrere Spuren gleichzeitig in sich vereint:
1.) Ich kümmere mich um die Finazierung und werde unter anderem mit Hilfe meiner Freunde ein Crowdfunding organisieren.
2.) Ich fange jetzt schon an, nach einem geeigneten Stellplatz Ausschau zu halten, der mich und den Wohnwagon ab Sommer 2018 beherbergt.
3.) Nach der ersten Anzahlung wird zeitgleich mein neues Heim gebaut, Stück für Stück, Balken für Balken.
4.) Ich habe nun ein Jahr lang Zeit, um meinen immer noch sehr großen Hausrat so zu minimieren, dass ich damit auf meinen neuen 24 Quadratmetern einziehen kann.
5.) Ich nutze dieses Jahr, um meine beiden fast erwachsenen Kinder und meine Eltern darauf vorzubereiten, dass ich 2018 nach Fortunarien umziehe.

Also, es gibt viel zu tun, ich bin dabei!